Wer war der dümmste Dino?
Oh jeh; die Frage ist nicht leicht zu beantworten.
Die Vorstellung vom „dümmsten Dinosaurier“ ist aus wissenschaftlicher Sicht problematisch, da sich Intelligenz nur schwer vergleichen lässt und immer im ökologischen Kontext bewertet werden muss.
Oft wird der Stegosaurus genannt, da sein Gehirn im Verhältnis zur Körpergröße sehr klein war – es war etwa walnussgroß bei einer Körpermasse von mehreren Tonnen. Allerdings bedeutet ein kleines Gehirn nicht automatisch geringe Überlebensfähigkeit. Stegosaurus war gut an seine Umwelt angepasst: Er war ein langsamer Pflanzenfresser mit effektiver Verdauung und Schutzplatten sowie wahrscheinlich einem wirksamen Schwanz zur Verteidigung mit Stacheln (Thagomizer).
Viele Theropoden wie Troodon hatten relativ größere Gehirne, doch auch „einfach“ gebaute Dinosaurier konnten erfolgreich sein. Statt „dumm“ ist es korrekter zu sagen: unterschiedliche neuronale Komplexität. Und zwar je nach Lebensweise und evolutionären Anforderungen.
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